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Geschichte: Wie der Bauer seine Tugend verlor

(Bild: iStock, 1222130324/miko)

Ein alter Dämon sah, dass die Menschen in der menschlichen Welt gesegnet sind, und so erzählte er den kleinen Dämonen: „Wir müssen das menschliche Leben stören, sonst gibt es für uns keinen Platz in der menschlichen Welt.“

Der erste kleine Dämon

Er schickte einen kleinen Dämon, um einen Bauern zu schikanieren, weil der Bauer, obwohl er jeden Tag mit wenig Einkommen hart arbeitete, glücklich und zufrieden war. Der kleine Dämon wollte das Leben dieses Bauern stören. Er machte den Boden sehr hart. Der Bauer versuchte, den Boden aufzubrechen. Er schuftete sehr hart, ohne viel zu erreichen. Er ruhte sich jedoch eine Weile aus, dann arbeitete er ohne jede Beschwerde weiter. Der kleine Dämon sah, dass sein Plan nicht funktionierte, also zog er sich zurück.

Der zweite kleine Dämon

Der alte Dämon schickte den zweiten kleinen Dämon zum Bauern. Der kleine Dämon stahl dem Bauern das Mittagessen und das Wasser. Er stellte sich vor, dass der Farmer, der müde und hungrig war, sicher die Beherrschung verlieren würde, wenn er feststellte, dass sein Mittagessen und sein Wasser weg waren. Als der erschöpfte und durstige Bauer sich unter dem Baum ausruhen wollte und bemerkte, dass sein Brot und Wasser weg waren, dachte er: „Ich frage mich, ob irgendein armer Mensch dieses Brot und Wasser mehr brauchte als ich. Ich hoffe, er wird damit zufrieden sein“. Der kleine Dämon versagte und zog sich zurück.

Der dritte kleine Dämon

Dem alten Dämon kam das seltsam vor. Gab es keine Möglichkeit, diesen Bauern zu vernichten? Da kam der dritte kleine Dämon. Er sagte dem alten Dämon: „Ich kann es schaffen. Ich kann ihn vernichten.“ Der kleine Dämon freundete sich mit dem Bauern an. Dieser war sehr froh, dass er diesen Freund hatte, denn der Dämon hatte die Fähigkeit, Vorhersagen zu treffen. Er sagte dem Bauern, dass es im nächsten Jahr eine Dürre geben würde und bat den Bauern seine Samen auf feuchtem Boden auszusäen. Der Bauer tat was ihm gesagt wurde und im nächsten Jahr hatte kein anderer Farmer eine Ernte außer ihm. Er wurde dadurch reich.

Der kleine Dämon sagte dem Bauern auch, was er für das nächste Jahr pflanzen solle. Nach drei Jahren wurde der Bauer sehr reich. Der kleine Dämon empfahl dem Bauern auch Schnaps aus Reis herzustellen, um mehr Geld zu verdienen. Nach und nach hörte der Bauer auf zu arbeiten; er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf.

Eines Tages kam der alte Dämon und der kleine Dämon sagte diesem: „Jetzt werde ich meinen Erfolg demonstrieren. Der Bauer hat jetzt das Blut eines Schweins.“ Der Bauer gab ein Bankett; viele reiche Männer kamen und es gab viele Diener, die sie bedienten. Der Bauer und seine Gäste verschwendeten viel Essen, waren alle betrunken, benahmen sich dumm und waren unordentlich gekleidet.

„Du wirst sehen, dass er jetzt Wolfsblut hat“, sagte der kleine Dämon, als ein Diener stolperte und Wein verschüttete. Der Bauer schimpfte: „Warum bist du so nachlässig?“

„Meister, wir haben nichts gegessen, wir sind so hungrig, dass wir keine Kraft mehr haben“, erwiederte der Diener. „Wie könnt ihr etwas essen, bevor eure Arbeit getan ist?“, fragte der Bauer erbost.

Der alte Dämon sah es und freute sich: „Toll! Wie hast du das gemacht?“

Der kleine Dämon sagte: „Ich ließ ihn nur mehr besitzen, als er braucht, da dies in seiner menschlichen Natur Gier hervorrief.“

Originaltext aus dem Englischen.

Ergänzung: 

Diese Geschichte lädt auf unterschiedlichsten Ebenen zum Reflektieren ein. Dazu passend möchten wir noch zwei westliche Zitate hinzufügen:

„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“  

(Abraham Lincon)

„Geld verdirbt nicht den Charakter, es bringt ihn nur zum Vorschein.“

(unbekannt)

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