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Chinas tödliches Zahlenspiel

(Bild: iStock)

Keine neuen Corona-Fälle?

Den offiziellen Angaben der chinesischen Regierung zufolge gibt es in China so gut wie keine Neuinfektionen an Covid-19 mehr. Die Entwicklungen abseits offiziell herausgegebener Daten zeichnen jedoch ein anders Bild.

Zahlen hinsichtlich der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus dürfen in China ausschließlich von der Nationalen Gesundheitskommission herausgegeben werden. Ende März ließ diese vermelden, dass von 31 Neu-Infizierten, 30 aus dem Ausland importiert wurden. Wie t-online.de berichtet, gebe es laut dem chinesischen Nachrichtenmagazin „Caixin“ jedoch täglich Dutzende Neuinfektionen in Wuhan. Diese fließen aber trotz positiver Tests nicht in die offizielle Statistik ein, da sie alle angeblich keinerlei Symptome zeigen würden. Dabei wird ein wichtiges Faktum übersehen: über 80 Prozent, der mit dem Coronavirus infizierten Menschen sind symptomatisch eher unauffällig, trotzdem können sie das Virus weiter verbreiten.

Außerdem sollen täglich viele Menschen von den Krankenhäusern in Wuhan einfach abgewiesen werden. Der Hongkonger Sender „RTHK“ zitiere hier eine anonyme Quelle, die dieses Vorgehen eher als „politische“, denn „medizinische Behandlung“ einordnet. 

Indes steigt der Unmut der Bürger Chinas über die Täuschungsversuche der Regierung weiter an. So ist zum Beispiel in einem Video zu sehen, wie Anwohner einer Siedlung in Wuhan lauthals „das ist Fake!“ aus den Fenstern riefen, während die Vizepremierministerin Sun Chunlan gemeinsam mit Medien versuchte, PR-wirksame Bilder der Maßnahmen in Wuhan zu drehen, wie der Standard berichtete. 

Chinas Zahlenspiele kosten Menschenleben

Seit Ausbruch der Corona-Krise betonte die Regierung in Peking stets, alle Zahlen und Fakten transparent vorzulegen, was von der WHO mehrfach gelobt wurde. Anhand dieser Daten haben viele Institutionen und Länder die von SARS-CoV-2 ausgehende Gefahr bewertet. Nun stellt sich jedoch mehr und mehr heraus, dass diese Zahlen manipuliert wurden und die Informationen, wie beispielsweise die anfängliche Leugnung der Mensch-zu-Mensch-Übertragung, nicht der Wahrheit entsprachen.

Aus diesem Grund wurden in den USA mittlerweile erste Klagen gegen China, bezüglich bewusster Verbreitung von Falschinformation und Zahlenmanipulation, eingereicht. 

Und auch in Großbritannien rief die Henry Jackson Society, einer der einflussreichsten Think-Tanks, kürzlich dazu auf, China aufgrund der enormen wirtschaftlichen Folgen auf Entschädigung zu klagen. 

Dass es einem totalitären Regime in erster Linie um Machterhalt geht, wofür sämtliche zur Verfügung stehende Mittel ausgeschöpft werden, sollte nicht weiter verwundern. Dass jedoch selbst eine solche Ausnahmesituation, wie diese Pandemie, nun zum Zweck der Machterweiterung dienen soll, scheint für viele Menschen nur schwer nachvollziehbar. Doch versucht Peking gerade jetzt, die prekäre Lage in den vom Virus betroffenen Ländern zu nutzen, um künftig noch mehr Einfluss auf die globalen Lieferketten zu nehmen, wie die Epoch Times Deutschland berichtet. 

Chinas Regime: große Retter oder Schuldige am globalen Ausbruch?

Zahlreiche Experten sind sich einig: hätte China schneller und transparenter reagiert, anstatt sich in der ersten Phase des Ausbruchs vorrangig darauf zu konzentrieren, die Überbringer der Nachrichten über ein neues Virus mundtot zu machen, wäre es nicht zu einer derartigen Ausbreitung von SARS-CoV-2 gekommen. Doch anstatt sich öffentlich die massiven Versäumnisse einzugestehen, versucht das kommunistische Regime nun die Krise vieler Länder für sich zu nutzen und lässt sich für die Lieferung von Schutzmasken als Retter feiern.

Viele schwer getroffene Nationen sind in der jetzigen Situation natürlich dankbar über „Hilfslieferungen“ aus China, werden dann aber oft durch die schlechte Qualität der Produkte überrascht, wie beispielsweise bei Masken, die den Sicherheitsvorschriften nicht entsprechen, oder Test-Kits, die Großteils gar nicht funktionieren. Durch die jahrzehntelange Auslagerungspolitik der westlichen Industrie in Richtung Fernost, ist derzeit Selbsthilfe in den meisten Fällen auch gar nicht leicht möglich. Viele Produkte können kurzfristig im eigenen Land nicht mehr hergestellt werden.

Die kommunistische Partei Chinas hat bisher stets Eigennutz an erste Stelle gesetzt und so ist diese Hilfe nur eine Imagepolitur, die sowohl innenpolitisch, wie auch außenpolitisch ausschließlich zur Vertuschung und Ablenkung dienen soll.

Sollte die Welt erneut Chinas Führung mit Leichtgläubigkeit begegnen und die Grenzen ihr gegenüber ohne weitere Maßnahmen wieder öffnen, ist eine zweite  Covid19-Welle nicht auszuschließen. 

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