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DAFOH: Appell an das italienische Volk, seinen Werten treu zu bleiben und sich vom chinesischen Regime zu distanzieren

Die Pressekonferenz von DAFOH fand in Rom statt. (Bild: iStock)

Die internationale Organisation für Medizinethik Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH) setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 gegen gefälschte Zahlen im Gesundheitsbereich des chinesischen Regimes ein. Während sie sich normalerweise mit illegalem Organraub beschäftigen, der in China staatlich organisiert im großen Stil durchgeführt wird, wenden sie sich nun in einer Pressekonferenz mit Sorge an die italienische Bevölkerung: Um die Virus-Pandemie zu überwinden, müsse eine rasche Distanzierung zur kommunistischen Partei Chinas erfolgen, sowie die „trojanischen Pferde“ des Regimes erkannt werden.

Am 9. April 2020 veranstaltete die internationale Organisation für Medizinethik Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH) eine Video-Pressekonferenz in Rom, Italien. Dabei präsentierte die Organisation, die sich seit ihrer Gründung mit gefälschten Zahlen und schweren Missachtungen der Medizinethik des chinesischen Regimes konfrontiert sieht, besorgniserregende Punkte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und Entwicklungen im italienischen Gesundheits- und Wirtschaftsbereich. 

So brachten sie verschiedene Strategien des chinesischen Regimes, die sie als trojanische Pferde bezeichneten, zur Sprache – darunter die geplante Seidenstraße der Gesundheit, die Gesichtsmasken-Diplomatie und das chinesische 5G-Netzwerk in italienischen Krankenhäusern. 

Vertuschung des Virusausbruchs durch die KPCh kostet unzählige Leben in Italien

Der offizielle Titel der Pressekonferenz lautete: „Die Vertuschung des Wuhan Virus durch die KPCh kostet unzählige Leben in Italien.“ Das Hinunterspielen des Virusausbruchs durch die kommunistische Partei Chinas (KPCh), die Verhinderung der Weitergabe von Informationen und das Ruhigstellen von Ärzten wie Dr. Li Wengliang, der seine Kollegen vor dem Virus warnen wollte, werden als Ursachen für das Ausmaß der Pandemie angesehen.

Im Rahmen der Pressekonferenz schließt sich DAFOH anderen Stimmen, wie die der Free Hongkong Press oder dem internationalen Medium The Epoch Times an, und bezeichnen das neuartige Coronavirus während der Konferenz als KPCh-Virus. 

Italien ist von der Virus-Pandemie besonders hart getroffen worden und hat mit über 21.000 Toten (Stand: 15.04.) bisher die meisten Todesfälle in Europa. Als ein Hintergrund dafür gilt die enge wirtschaftliche Beziehung zu China. Im Laufe der mehrstündigen Pressekonferenz sprachen die Vortragenden Dr. Katerina Angelopoulou, Representation von DAFOH für Italien, Marco Respinti, Geschäftsführer des Magazins Bitter Winter, das über die Verfolgung religiöser Minderheiten in China berichtet, und Antonio Stango, Präsident der italienischen Vereinigung für Menschenrechte. 

Italien ist von den europäischen Ländern am schlimmsten vom Virus betroffen. (Bild: iStock)

Trojanische Pferde des chinesischen Regimes 

Im Laufe der Pressekonferenz diskutierten die Sprecher über verschiedene „Trojanische Pferde“, mit denen das chinesische Regime in Europa und vor allem in Italien, die Pandemie nutzen will, um seinen Einfluss zu vergrößern. 

  • Die Seidenstraße der Gesundheit

Im Laufe der Pandemie hat sich die chinesische Regierung als Initiator der „Seidenstraße der Gesundheit“ präsentiert. Dies wird von Dr. Angelopoulou im Rahmen der Konferenz klar kritisiert. 

Die italienische Ärztin spricht davon, dass die KPCh zu Beginn des Virusausbruches Anfang Dezember keine Expertenteams nach Wuhan gelassen hatte und die Zahlen der Infizierten wissentlich zu niedrig angegeben habe. 

Zum Thema, dass China sich als Initiator der „Seidenstraße der Gesundheit“ darstellen möchte, schreibt sie in einem Pressestatement: 

„Jedoch haben sie [die KPCh] keine Verantwortung dafür übernommen, dass sie die „Seidenstraße der Pandemie“ verursacht haben.“

Mit dem Trojanischen Pferd wurden der Legende nach feindliche Krieger als Geschenk getarnt nach Troja gebracht, woraufhin die Stadt von innen heraus zu Fall gebracht wurde. (Bild: iStock)
  • Das chinesische Rote Kreuz in Italien

Das chinesische Rote Kreuz gehört nicht zum internationalen Roten Kreuz, sondern wird direkt von der KPCh finanziert und verwaltet. 

Anfang Februar, geriet die Zweigstelle des chinesischen Roten Kreuzes erstmals ins Visier der internationalen Gesellschaft, weil sie die nach China gespendeten Gesichtsmasken und medizinischen Güter nicht an die Krankenhäuser weiterleiteten. 

Laut dem Pressebericht von DAFOH sollen allein bis Februar 2 Milliarden Gesichtsmasken auf diese Weise in China gelagert worden sein. 

Seit Mitte März schickt das chinesische Rote Kreuz medizinisches Personal, Masken und Medizinprodukte nach Italien. Allerdings musste Italien in diesem Prozess die zuvor gespendeten Masken zurückkaufen. 

Laut Dr. Angelopoulou seien diese Hilfsleistungen eine Taktik, um das Image der chinesischen Regierung in Italien aufzubessern. 

„China behauptet, dass sie das Virus in ihrem Land unter Kontrolle haben und präsentiert ihre Ärzte als Retter und Experten. Jedoch besteht starker Zweifel daran, ob die offiziellen Zahlen aus China überhaupt stimmen“, heißt es im Statement der Pressekonferenz. 

  • Maskendiplomatie – divide et impera

Schutzmasken sind sowohl für das medizinische Personal als auch für die Bevölkerung wichtig und notwendig.  Allerdings sind sie in den meisten Europäischen Ländern Mangelware. Dies ist nicht zuletzt der Fall, weil viele Masken nach China gespendet wurden. Daher konnten die europäischen Länder sich untereinander nicht mit Schutzmasken unterstützen und versuchten für sich selbst Masken zu beschaffen. 

Italien, als das vom Virus am schlimmsten betroffene Land, warf den anderen europäischen Ländern vor, dass sie Italien im Stich gelassen hätten und dass die italienische Bevölkerung nicht mehr an Europa glaube.

Die meisten Länder der Welt, darunter auch Italien, sind beim Import der Masken direkt von China abhängig. Diese Strategie, die sich die chinesische Regierung durch das Horten der Masken zurecht gelegt hat, ist dem römischen Prinzip „divide et impera“ (Teile und Herrsche) gleich. 

„Zuerst sorgten sie [die chinesische Regierung] für Spannungen zwischen den Ländern und dann präsentieren sie sich als Retter, die Gesichtsmasken in die überforderten Länder liefern“, so Dr. Angelopoulou im Pressestatement der Konferenz. Durch die Einlagerung der 2 Milliarden Gesichtsmasken in China bis Ende Februar wurde ein Mangel an Masken erzeugt, der dazu beigetragen hat, dass die europäische Hilfe für Italien zuerst schleppend war und diplomatische Spannungen entstanden.

  • 5G-Netzwerk in italienischen Krankenhäusern

Während die italienische Bevölkerung unter der Viruspandemie leidet, nutzt die chinesische Regierung die Situation, um das staatlich kontrollierte 5G-Netzwerk in den italienischen Krankenhäusern zu propagieren. 

Während die Vorteile des Datentransfers über das Virus offiziell in den Vordergrund gestellt werden, sollten bestimmte Punkte dahinter nicht ignoriert werden. Dazu zähle die Kontrolle notwendiger Infrastruktur, die über das 5G-Netzwerk angeschlossen wäre oder der Schutz der Patientendaten. 

Appell von DAFOH an die italienische Bevölkerung

Während der Pressekonferenz betonen die Sprecher das besondere Erbe der italienischen Kultur. Italien und seine Bevölkerung waren immer eng mit ihrem Glauben, ihrer Tradition und ihrer reichen Kultur verbunden. Dies steht geradezu im Gegensatz zu den Werten der KPCh, die im Zuge der Kulturrevolution die traditionelle Kultur Chinas vollkommen zerstörte und verschiedene Glaubensrichtungen und Minderheiten bis zum heutigen Tag verfolgt. 

Ursprünglich beschäftigt sich DAFOH damit dem staatlich organisierten Organraub in China, vor allem an Falun Gong-Praktizierenden, Einhalt zu gebieten. Auf Grund dieser Erfahrung sind sie davon überzeugt, dass man der chinesischen Regierung auch im Zuge der Virus-Pandemie nicht vertrauen kann. 

„Wir appellieren an die italienische Regierung und die italienische Bevölkerung, ihre Kultur und ihren Glauben wertzuschätzen und sich sozial und wirtschaftlich von der Kommunistischen Partei Chinas zu distanzieren“, so die Veranstalter der Konferenz. 

DAFOH warnt davor, dass sich die angekündigte „Seidenstraße der Gesundheit“ nicht in eine „Seidenstraße der Organraub-Transplantationen“ entwickeln darf.

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