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Diese fünf Charlie Chaplin Filme kann man kostenlos genießen

Unter allen Stars der Filmgeschichte steht der britische Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Charlie Chaplin (Sir Charles Spencer „Charlie“ Chaplin jr.)hoch im Kurs. Als wahrer Wegbereiter und erster Weltstar des Kinos, der die Leidenschaft für das Filmemachen bei zahlreichen Künstlern entfachte, bleibt er unvergesslich. Seine Filme unterhalten seit mehr als einem Jahrhundert  Publikum jeden Alters. Wir haben für Sie fünf Filme des legendären Schauspielers gefunden, die gratis im Internet verfügbar sind. Damit steht dem nächsten gemütlichen Filmabend nichts mehr im Wege. 

Die Markenzeichen des Charlie Chaplins: Der Chaplinbart, ein Bambusstock in der Hand und eine zu kleine Melone auf dem Kopf – eigentlich auch noch die übergroße Hose und Schuhe und enge Jacke

1. „Goldrausch“ (1925)

Dies ist der Film, mit dem Chaplin selbst in Erinnerung bleiben wollte. Der Stumm-Film (im Original „The Gold Rush“) ist eine romantische Komödie, in der Chaplin die Rolle eines tollpatschigen Landstreichers spielt, der während des Goldrauschs in Alaska reich werden will. Er kritisiert eine Welt, die nur an materiellen Werten orientiert ist und endet im persönlichen Glück des Hauptdarstellers, indem dieser schließlich die Liebe findet. 

Als der Film 1925 veröffentlicht wurde, bezeichnete man ihn als den „besten Komödienfilm, der je in Hollywood gedreht wurde“. Es war daher nicht verwunderlich, dass er an den Kinokassen Unmengen an Geld einspielte und als einer der erfolgreichsten Filme von Chaplin in Erinnerung blieb. 1942 überarbeitete Chaplin „Goldrausch“ nachträglich mit Erzähltexten und Musik und veröffentlichte ihn erneut mit einem gekürzten Ende. Diese Tonfilm-Fassung erhielt 1943 zwei Oscar-Nominierungen für Ton und Filmmusik. Sie können den Film hier ansehen.

2. „Der Vagabund und das Kind“ (1921)

Aus „The Kid“ zu Deutsch „Der Vagabund und das Kind“ (1921)

Die Stummfilm-Tragikomödie „The Kid“, wie sie ihm Original heißt, war der erste abendfüllende Spielfilm, bei dem Chaplin Regie führte. Jackie Coogan, der mit diesem Film zum Kinderstar wurde, spielte die Rolle seines Adoptivsohnes und Gehilfen. Chaplin, der als Tramp (umherziehender Gelegenheitsarbeiter) ein ausgesetzte Kind findet, zieht es auf, als wäre es sein eigenes. Er nimmt den Kleinen als Gauner in die Lehre und gemeinsam schlagen sie sich mit kleinen Betrügereien durchs Leben. Als ihm die Behörden das Kind wegnehmen wollen, verhindert er mit aller Kraft, dass „sein“ Sohn ins Waisenheim kommt. Im Laufe der Geschichte bereut auch  die leibliche Mutter des Jungen  ihre Tat und hofft auf ein Wiedersehen mit ihrem Kind. 

„The Kid“ war der zweitbeliebteste Film des Jahres 1921, direkt hinter dem Kriegsepos „Die vier Reiter der Apokalypse“ (im Original The Four Horsemen of the Apocalypse). Bis heute wird „The Kid“ als einer der größten Filme der Stummfilmzeit angesehen. Das U.S. National Film Registry hielt den Film für besonders erhaltenswert und nahm ihn 2011 als „kulturell, geschichtlich oder ästhetisch bedeutend“ ins Verzeichnis auf. 

In „The Kid“ nutzt Chaplin sein Gespür für perfektes komödiantisches Timing mit der richtigen Portion an Herzlichkeit – vor allem in Bezug auf die Beziehung zwischen dem Tramp und dem Jungen, die in vielen späteren Filmen  nachgeahmt wurde. Die besten Gags des Films sind auch seine ergreifendsten“, heißt es in der Rezension im AV-Club. Sehen Sie sich den Film hier an.

3. Ein Hundeleben (1918)

Dies war der erste Stummfilm, den Chaplin im Rahmen seines Millionenvertrags für First National Films drehte. Mit 35 Minuten ist „A Dog’s Life“ (Originaltitel) ein Kurzfilm. Dies nimmt dem Film jedoch nichts weg, da er eine inspirierende Geschichte darüber erzählt, wie zwei Außenseiters, ein Mensch und ein Hund, ihre Herausforderungen meistern und ihre Ziele erreichen.

In Dieter Krusches Reclams Filmführeraus dem Jahre 1973 liest man: „Wie in The Immigrant nimmt Chaplin auch hier die Realität, tatsächliche soziale Missstände aufs Korn. Das Schicksal der Arbeitslosen wird in der Komödie ohne jede Verniedlichung deutlich. Aggressiver Höhepunkt ist dabei die Szene, in der Scraps mit ein paar Hunden erbittert um einen Knochen kämpft. Gerade vorher hatte man Charlies vergeblichen Kampf auf dem Arbeitsamt gesehen. Die Assoziation ist eindeutig.“  (Quelle: Wikipedia)

In diesem Film hatte Chaplins Bruder Sydney seinen ersten Auftritt auf der Leinwand. Klicken Sie auf diesen Link, um ihn anzusehen.

4. Der Einwanderer (1917)

In diesem zwanzigminütigen Film (Original: „The Immigrant“) spielt Chaplin die Hauptrolle eines namenlosen Vagabunden aus Europa, der in die USA kommt. Der Film baut auf der unbestreitbaren Chemie zwischen Chaplin und der weiblichen Hauptdarstellerin Edna Purviance auf. Als kurios gilt bis heute, dass Chaplin eine Restaurant-Sequenz des Films so oft neu drehte, dass Edna wiederholt vom Essen krank wurde. Eine der  Szenen in dem Film, in der Chaplin einen Einwanderungsbeamten tritt, wurde schließlich als sehr umstritten angesehen. . In den 1950er Jahren, als Kritik an Chaplins Patriotismus für seine Heimat Großbritannien aufkam, wurde diese spezielle Szene als Argument für seinen Antiamerikanismus verwendet. 1998 wurde auch dieser Film ins National Film Registry aufgenommen. Um den Film anzusehen, klicken Sie hier.

5. Der Vagabund (1916)

Die Filmkomödie „The Vagabond“ gleicht eher einer dramatischen Komödie als einer reinen Komödie. Die Geschichte handelt von Chaplin als Straßenmusikant, der auf seiner Violine spielt, um damit etwas Geld zu bekommen. Der Film erzählt weiter von seiner Beziehung zu einem entführten und missbrauchten Mädchen, das er in einem Zigeunerlager findet und befreit. Das britische Filminstitut beschrieb „The Vagabond“ als Chaplins zentrale Arbeit, während er mit Mutual Films arbeitete. Hier ist ein Linkzu dem Film.

Dieser Artikel erschien auf Englisch zuerst auf Vision Times.com

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