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Durch Bürgermeister entsteht „Stadt der Freundlichkeit“

Oft reicht eine kleine Nettigkeit, um jemandem den Tag zu erhellen. (Symbolfoto, Bild: iStock)

Hat Ihnen ein Unbekannter schon einmal Ihren Tag erhellt, indem er Sie einfach anlächelte als Sie es am meisten brauchten? Wie war es, als Ihnen jemand die Tür aufhielt oder Sie aus eigenem Antrieb heraus in der Warteschlange nach vorne ließ? Bereits solch kleine Gefälligkeiten haben einen signifikant positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft. Die kalifornische Stadt Anaheim legt darauf ein besonderes Augenmerk. Kinder in Anaheim, Kalifornien, tätigten über eine Million Gesten der Freundlichkeit.

Wie das alles begann? Ein sechsjähriges Mädchen namens Natasha Jaievsky wurde laut Nation Swell im Jahre 2002 in einen Autounfall verwickelt und verlor dabei ihr Leben.

Natasha war eine kreative Seele, die es liebte, leuchtende Regenbogen-Zeichnungen zu entwerfen und diese mit freundlichen Botschaften zu versehen. In liebevoller Erinnerung an seine Tochter zeigte Edward Jaievsky Natashas freundliche Zeichnungen in der ganzen Stadt. 

Als Anaheims Bürgermeister Tom Tait diese netten Botschaften an verschiedenen Orten seiner Stadt entdeckte, war sein Herz zutiefst berührt. Inspiriert von Natashas Kreativität hatte Tait eine lebensverändernde Vision für die Gemeinde! Seine Mission als Bürgermeister war es, Anaheim in eine „Stadt der Freundlichkeit“zu verwandeln.

Bürgermeister Tait war gerade Stadtrat, als er das Jahr 2013 zum „Jahr der Freundlichkeit“ erklärte. In Zusammenarbeit mit Grundschulen der ganzen Stadt bat Tait die Schüler darum, verschiedenste Gesten der Freundlichkeit zu verüben. Ob sie nun jemandem die Tür öffneten oder jemandem ein ernstgemeintes Kompliment machten —diese Kinder waren hervorragend darin, einem anderen Menschen den Tag schöner zu machen.

„Wir haben beschlossen die Kinder zu bitten, eine Million kleine Freundlichkeiten zu vollbringen. Eine Million! Sie haben es geschafft, es war fantastisch“, sagte Tait in einem Interview mit City of Kindness.

Güte ist jedoch nicht nur auf Menschen beschränkt. Als Teil der Freundlichkeitsbewegung hatten die Schüler die Möglichkeit ebenso der Umwelt, die uns Leben und Wachstum ermöglicht, etwas zurückzugeben. Taits Mission, Anaheim zur Stadt der Freundlichkeit werden zu lassen, ermutigte die Grundschüler dazu Bäume zu pflanzen, um der Natur etwas als Ausgleich zu schenken. Die Schüler revanchierten sich, indem sie neues Leben in die Erde pflanzten, und zeigten Dankbarkeit für alles was sie haben.

Wie von Tait gewünscht hatten die Schüler zwei Jahre nach Beginn der Kampagne erfolgreich die 1-Million-Marke für Gesten der Freundlichkeit erreicht. Von kleinen bis hin zu großen freundlichen Taten und allem, was dazwischen lag, enttäuschten die Schüler nicht. Zu Ehren ihres Erfolges flog sogar der Dalai Lama den ganzen Weg aus Indien, um die Freundlichkeitsbewegung in Anaheim zu würdigen.

Diese spontanen Gesten der Freundlichkeit erhellen nicht nur einzelnen den Tag sondern haben auch nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Stadt und der Schulbezirk berichten von einem Rückgang des aggressiven Verhaltens und der Festnahmen. Die Freundlichkeitsbewegung von Tait ist zu einem Anliegen für die heutige Gesellschaft geworden. Wenn wir diesen Grundschülern  nacheifern und diese freundlichen Gesten auch in unseren Alltag integrieren, können diese kleinen Gesten die Welt zu einem besseren Ort machen.

Mit freundlicher Genehmigung von Goodnet, Originalartikel in Englisch hier.

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