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Jennifer Pike – Einstiges Wunderkind präsentiert neue CD

(Bild: wikipedia CC BY-SA 4.0)

Die britische Geigerin Jennifer Pike veröffentlichte am 4. Januar dieses Jahres unter dem Label CHANDOS ihr neues Album „The Polish Violin“. Mit diesem Werk geht Pike ihren eigenen osteuropäischen Wurzeln nach und begeistert ihr Publikum mit Stücken bekannter und unbekannter polnischer Komponisten.

Das Talent der heute 29jährigen sorgte bereits in jungen Jahren für großes Aufsehen. Im Alter von fünf Jahren begann Jennifer Pike Violine zu lernen und durfte bereits mit zehn Jahren ein Konzert des Prinzen von Wales im Royal Opera House spielen.

2002 gewann sie  mit nur zwölf  Jahren den BBC Young Musician of the Year Award für die Aufführung des Mendelssohns Violinkonzert mit dem BBC Symphony Orchestra. Noch im selben Jahr überzeugte sie die Jury beim Menuhin International Violin Competition und erlangte den vierten Preis in der Junior Section. Seitdem ist ihre Karriere nicht mehr zu bremsen. Mittlerweile ist sie auf der ganzen Welt zu Hause und begeistert mit ihrer ausdrucksstarken Musik.

Als Solistin war sie bereits mit dem London Philarmonic Orchestra, dem Liverpool Philarmonic Orchestra, den Brüsseler Philarmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und vielen mehr auf der Bühne.

Pike übt ihre Kunst auf einer 1708 von Matteo Goffriller (1659 – 1742) gebauten Geige aus, die ihr vom Stradivari Trust zu Verfügung gestellt wurde. Der venezianische Geigenbauer gilt bis heute als einer der größten seiner Zunft.

Polen, die Heimat Pikes Großeltern, war im 19. Jahrhundert vor allem bekannt für seine großartige Violinmusik und brachte viele komponierende Geiger hervor, unter anderem Henryk Wieniawski und Karol Szymanowski. Beide sind auf dem Album „The Polish Violin“ vertreten.

Jennifer Pike selbst beschreibt laut „theepochetimes“ ihr neues Album als vorwiegend dunkel, aber zugleich optimistisch, was wiederum ihrer Meinung nach den polnischen Charakter widerspiegelt. 

Durch die regelmäßigen Besuche ihrer Großeltern in der wunderschönen Karpatenbergregion konnte Pike in die vielschichtige Tradition Osteuropas eintauchen.  Die Musikerin spricht im Interview mit „theepochtimes“ auch über das schwierige Leben ihrer Eltern im kommunistischen Polen. Ihr Großvater litt damals sehr unter dem Druck der Kommunisten. Mit großer Bewunderung sieht sie nun auf den Mut ihrer Eltern zurück, die zu Beginn ihrer Ehe durch die Verkündigung des Kriegsrechts getrennt wurden, da Pikes Mutter ihrem Mann nicht ins Ausland nachreisen durfte.  Ihr Vater, der Komponist Jeremy Pike, studierte in Katowice bei Henryk Gorecki. Ihre Mutter träumte immer vom Klavier spielen, wurde jedoch von ihren Eltern entmutigt und wurde schließlich Ärztin.

Umso mehr schätzt Jennifer Pike die Verwirklichung ihres Glücks, von ihrer Musik leben zu können.

Musikliebhaber und Presse feiern Jennifer Pike weltweit als vom Wunderkind heran gereifte und erfahrene Virtuosin.

„Ein gewaltiges Nebeneinander von künstlerischem Flair und Demut“ – The Herald

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