Keine Glaubensfreiheit: Trump trifft sich mit 27 Vertretern verfolgter Gruppen

Trump lädt Vertreter von verfolgten Glaubensgemeinschaften aus der ganzen Welt ins Weiße Haus ein. (Bild: iStock)

visiontimes.net, cs

Am 17.09.2019 traf sich U.S. Präsident Trump im Zeichen der Religionsfreiheit mit 27 Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt, inhaftiert oder misshandelt wurden. Die 27 Vertreter der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften stammten aus vielen verschiedenen Ländern der Welt. Damit setzt Trump einen wichtigen ersten Schritt für weltweite Glaubensfreiheit. 

Kürzlich traf sich Donald Trump im Weißen Haus mit Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen, die in ihren Heimatländern verfolgt wurden, und hörte sich ihre Geschichten an.

Unter den Verfolgten befanden sich Christen aus Myanmar, Vietnam, Nordkorea, Iran, Türkei, Kuba, Eritrea, Nigeria und Sudan. Sie erinnerten Trump, dass der christliche Glaube in ihren Heimatländern nicht frei ausgeübt werden kann. Praktizierende Christen werden verschleppt und in unbekannten Lagern eingesperrt, wie ein junger Christ aus Nordkorea schildert. Seine Mutter und seine Schwestern habe er seit ihrer Entführung nicht mehr gesehen und er wisse nichts über ihren Aufenhaltsort.

Zwei jüdische Vertreter aus dem Jemen und aus Deutschland erinnerten an die vergangenen Verbrechen in Deutschland sowie an die andauernde Vertreibung und Verfolgung der jüdischen Gemeinden im Jemen.

Verschiedene muslimische Glaubensrichtungen aus Afghanistan, Sudan, Pakistan und Myanmar erbaten ebenfalls Hilfe vom Präsidenten, um die Glaubensfreiheit in ihren Ländern zu verbessern. Unter anderem sprach ein junger Vertreter der Rohingya vor, um Trump auf die „ethnische Säuberung“ in Myanmar aufmerksam zu machen.

Unter den 27 Vertretern befanden sich auch die weniger bekannter Glaubensrichtungen, wie ein Praktizierender von Cao Dai aus Vietnam oder ein Vertreter der Jesiden aus dem Irak.

Die meisten Vertreter der Verfolgten stammten aus China

China war das Land, aus dem die meisten Vertreter stammten. Gleich vier Personen erzählten von ihrem Leidensweg, ausgelöst durch das kommunistische Regime in China.

Darunter war Jewher Illham, ein junger muslimischer Uighure, Nyima Lhamo, eine tibetische Buddhistin, Manpin Ouyang, eine praktizierende Christin aus China, und Yuhua Zhang, eine Falun Gong Praktizierende.

Alle vier Gruppen werden in China als sogenannte „Gewissensgefangene“ in Gefängnissen und Arbeitslagern untergebracht und sind Folter und Gehirnwäschen ausgesetzt. Mitte Juni dieses Jahres bestätigte ein unabhängiges Tribunal in London unter dem Vorsitz von Sir Gefroy Nice, dass chinesische Gewissensgefangene Opfer von staatlich organisiertem Organraub sind.

Die größte davon betroffene Gruppe besteht aus Falun Gong Praktizierenden. Yuhua Zhang, die als Vertreterin der verfolgten Praktizierenden in China bei dem Treffen anwesend war, berichtete, dass nicht nur sie selbst verfolgt und gefoltert wurde, sondern ihr Mann immer noch im Gefängnis eingesperrt sei.

Professor Yuhua Zhang berichtet über die Verbrechen an Falun Gong Praktizierenden in China durch die kommunistische Partei. (Bild: Samira Bouaou / The Epoch Times )

Sie erzählte weiterhin von einem Falun Gong Praktizierenden, der im selben Gefängnis, in dem ihr Mann inhaftiert sei, so grausam gefoltert wurde, dass er im Jahr 2018 einen Tag nach seiner Entlassung an den Folgen der Folter starb.

Alle vier Vertreter der verfolgten Glaubensrichtungen in China baten Trump, eindeutig Position gegen das kommunistische Regime in China zu beziehen.

Trump hörte sich die unterschiedlichen Leidensgeschichten aufmerksam an und stellte den Betroffenen immer wieder Fragen zu den Geschehnissen.

Für den Präsidenten der Vereinigten Staaten nimmt sein eigener Glaube in seinem privaten Leben sowie dem politischen Handeln einen hohen Stellenwert ein. Folgendes Statement gab Trump am Tag der Religionsfreiheit 2019:   

„Unsere Nation wurde auf der Voraussetzung gegründet, dass sich eine gerechte Regierung an die Gesetzte der Natur und das göttliche Gesetz hält. Wie die Gründerväter anerkannten, schützt die Verfassung die Religionsfreiheit, um die wahre Natur des Menschen zu erhalten.“

Das Treffen im Live-Mitschnitt: 

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